Ich hatte das grosse Vergnügen mit meinem Talk „Respektvolles Timeboxing“ zum ScrumDay 2017 als Sprecher eingeladen zu werden. Da dies mein erster Besuch beim ScrumDay werden sollte, hat mich das natürlich besonders gefreut. Leider haben sich einige Termine im geschäftlichen und privaten Umfeld ungünstig überlagert, so dass ich leider nur Zeit für den zweiten Tag des ScrumDay einrichten konnte.

 

Immer wieder sehe ich in verschiedenen Settings, bei verschiedenen Teams ähnliche Muster. Meetings werden zu Pflichtveranstaltung, deren Ziel nicht immer sichtbar, oder gar greifbar ist. Langfristig führt das bei einigen Teams zu einem hohen Maß an Frustration oder einem Gefühl des Kontrollverlusts. Langfristig sind respektlose Situationen und Konflikte, die keiner aufzulösen in der Lage ist, an der Tagesordnung. Genau hier setzt mein kleiner Vortrag, oder besser meine Sammlung aus Tipps und Tricks, an. Wie in meinem ganzen professionellen Arbeiten, möchte ich auch mit dem Vortrag positive Kräfte entfesseln. Meine kleine Sammlung aus Ideen zum respektvollen Umgang ist also nicht DIE EINE Lösung für alle Meetingsprobleme dieser Erde sondern eher eine Liste von kleinen Interventionen und Impulsen, die helfen können, jedes Meeting ein klein bisschen besser zu machen als das Letzte. Und die Erfahrungen, die ich zusammen mit einen aktuellen Teams hierzu sammeln darf zeigen in die richtige Richtung. Schnappt Euch also einfach eine kleine Methode aus der Präsentation (ich hoffe dass diese auch ohne die Tonspur verständlich sind) und probiert das in Euren Teams aus.

Ich musste mich, dank des guten Supports durch das Orga Team des ScrumDays, wirklich um nichts kümmern. Ausser dem Inhalt eben. Ganz vielen Dank an das Orgateam an dieser Stelle!

Besonderen Dank an alle Teilnehmer, die schon während des Vortrags Fragen gestellt haben, ganz aktiv Notizen gemacht haben und direkt nach meinem kurzen Talk ganz viele spannende Fälle mit mir geteilt haben, oder mich um einen kleinen Rat gefragt haben. Genau auf dieser Art entwickelt sich der Vortrag weiter und vielleicht schaffen wir alle gemeinsam einen kleinen Schritt in eine bessere, respektvollere Arbeitswelt.

 

Wie am Ende des Vortrags versprochen gibt es die Slides (als PDF) hier: Speakerdeck

Ganz vielen Dank für das Feedback, es hat mir echt viel Spass gemacht und ich hoffe aus den Fragen und Anmerkungen den Vortrag eine Stufe weiter entwickeln zu können. Gerade heute kam die Info, dass ich den Talk im Oktober auf den XP Days halten kann, bis dahin können die neuen Impulse eingearbeitet werden. Wenn Euch mein Vortrag gefallen habt, könnt Ihr ihn jetzt auch weiterempfehlen … 😉

Wenn ich auch bei Euch in der Scrum User Group, im Team oder einer firmeninternen Konferenz positive Kräfte entfesseln darf, komme gerne bei Euch vorbei. Natürlich decken wir Emendare Team sehr viel spannende Themen ab. Wenn Euch also Design Thinking, XP Praktiken, TDD Workshops, Spiral Dynamics, Feedbackworkshops, Graphical Facilitation oder Themen aus dem Scrum/Kanban/Agilen Umfeld interessieren, könnt Ihr mir gerne eine Mail zukommen lassen. Wir freuen uns schon jetzt!

Macht Respekt zu einem Kommunikationsthema und probiert verschiedene Methoden zur Verbesserung Eurer Meetings aus. Es ist Eure Zeit!

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Armin Schubert

Agiler Coach

Nach einigen Jahren in verschiedenen Führungspositionen habe ich 2012 Scrum kennengelernt und arbeite seit dieser Zeit als ScrumMaster und Agile Coach. Seit 2013 bin ich Geschäftsführer der Emendare GmbH&Co. KG und helfe Teams, Produkten und Unternehmen beim Einsatz von agilen Werten und Methoden. Insbesondere auf der Beziehungsebene des Teams sehe ich das größte Potential um positive Kräfte zu entfesseln.

armin.schubert@emendare.de

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Ich sammelte  schon lange zum Thema „Respekt, Moderation und Timeboxing“ für einen Vortrag, den ich freundlicherweise in Frankfurt im Rahmen des Entwicklertages am 16.02.2017 halten durfte. Die Slides gibt es hier auf der Seite des Entwicklertags. Leider machen diese Stichwort-Slides ohne die Tonspur nur wenig Sinn!

Ein grosses Dankeschön geht an dieser Stelle an die wirklich tolle und umfassende Orga! Ich hatte sehr viele Fragen, kleine Problemchen und um alle wurde sich sehr umfassend, hilfsbereit und aufmerksam gekümmert. Sogar als 20 Minuten vor meinem Vortrag der passende Displayadapter noch im Auto lag und 3 Minuten vor dem Vortrag der Beamer nicht wollte, waren alle sehr nett und hilfsbereit und am Ende hat alles funktioniert. Großes Dankeschön an die Kollegen aus dem Organisationsteam.

Als letztes möchte ich noch den Teilnehmern „Danke“ sagen. Diese Präsentation war in vielerlei Hinsicht ein „erstes Mal“ für mich und Eure tollen, spannenden Fragen und auch das tolle Feedback hat mich motiviert weiter zu machen. Falls Ihr noch weitergehende Fragen oder Diskussionsbedarf habt, kommt auf mich zu! Gerne komme ich auch zu Euch in Euer Unternehmen und mache einen Workshop zum Thema Timeboxing mit Euch und Euren Teams.

 

Damit das Ganze auch für Euch noch ein wenig Wert bekommt: Wir (meine Kollegen von Emendare und ich) kommen sehr gerne zu Euch in die ScrumUserGroup mit unseren Vortragsthemen oder helfen Euch beim Austausch zum Aufbau einer neuen ScrumUserGroup. Gerade begleiten wir Stuttgart und Freiburg beim Neustart und unser Heimspiel Karlsruhe (Nächster Termin ist ein Buchstrudel)geht auch immer weiter. Wenn wir Euch also mit Themenabenden zu „Nachhaltigen Retrospektiven“, „Respektvolles Timeboxing“, „Design Thinking“, „Agile Basics“ oder „Feedback – Iteration in persönlicher Interaktion“ besuchen dürfen, kommt bitte auf uns zu. Wenn Kalender und Anreise das ermöglichen, sind wir dabei!

 

 

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Armin Schubert

Agiler Coach

Nach einigen Jahren in verschiedenen Führungspositionen habe ich 2012 Scrum kennengelernt und arbeite seit dieser Zeit als ScrumMaster und Agile Coach. Seit 2013 bin ich Geschäftsführer der Emendare GmbH&Co. KG und helfe Teams, Produkten und Unternehmen beim Einsatz von agilen Werten und Methoden. Insbesondere auf der Beziehungsebene des Teams sehe ich das größte Potential um positive Kräfte zu entfesseln.

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Ich wurde letzte Woche von einem Entwickler aus einem meiner aktuellen Kundenteams auf die Premiere des Films „From Business to Being“ (Webseite ) aufmerksam gemacht. Meine Erwartungshaltung war ungefähr wie bei den Augenhöhe Filmen (Webseite) also nicht viel Neues und nicht viel Spannendes. Aber die Tatsache, dass im Film „From Business to being“ Erich Harsch und insbesondere Götz Werner (der aktuelle Geschäftsführer und der Gründer von DM Drogeriemarkt) auch in diesem Film zu sehen sind und beide eine Teilnahme an der Karlsruher Premiere angekündigt hatten, liess mich dann doch die Entscheidung treffen, diesen Abend mit diesem Film zu füllen.

Der Film

Ich will hier nur kurz ein paar Sätze und Gedanken wiedergeben, die mich während des Films angesprochen haben und Resonanz mit mir hatten. Leider kann ich nicht wortgetreu zitieren, dafür war der Kinosaal zu dunkel. (Die Notizen wurden blind und schnell gemacht!)

  • „Märkte sorgen nicht für Stabilität sondern fördern Instabilität“ – Durch die schnell ändernde Marktlage kommen immer schneller immer mehr immer auswirkungsreichere Entscheidungen auf jeden Einzelnen zu. Dies versetzt uns ausser Stande „responsiv“ zu sein und angepasst mit der Situation umgehen zu können. Wir sind nur noch „reaktiv“ – das oft ohne richtige und umfassende Informationen. Der Druck auf den Einzelnen ist immens.
  • „Die aktuelle Weltwirtschaftskrise ist eine Führungskrise“ – Weil die Märkte schnell und in unterschiedlichen Richtungen agieren, braucht es Führungspersonen, die auf Werte und Emotionen basierend Entscheidungen treffen und die Richtung weisen. Sich nur am kurzfristigen Gewinn zu orientieren, führt sehr schnell zu unmenschlichen Märkten.
  • „Hat der Mensch noch Zeit Mensch zu sein?“
  • In dieser hektischen, von Gier angetriebenen Zeit macht finanzielle Motivation (des € wegen…) die echte intrinsische Motivation kaputt. Damit verliert der Einzelne sein Ziel aus dem Blick. Da aber auch der Einzelne mit Quantitativen Zielen gesteuert und belohnt wird, die oft völlig von der Realität entkoppelt sind, kann er den Erfolg nicht mehr feiern. Dies führt dazu, dass ehemals vorhandene Werte im Einzelnen dem Quantitativen Ziel untergeordnet werden und verschwinden. Langfristig führt dies zu den heute häufiger auftretenden „Burnouts“.
  • „Wir müssen von einem Ego-System zu einem Öko-System finden“ – In der aktuellen Wirtschaftslage steht das eigene Weiterkommen als zentrale Leitschnur im Zentrum. Tatsächlich müssten wir uns dessen bewusst werden, dass wir in dem Moment, in dem wir anderen helfen unseren Stress reduzieren und einen gesunden, gemeinsamen Weg beschreiten.
  • „Verdammt, es ist schon wieder jetzt!“ – Netter Shirt – Aufdruck, der verdeutlichen soll, dass viele Menschen im Gestern nach Ursachen suchen oder Angst vor Morgen haben. Dadurch entgeht ihnen die Wahrnehmung für den JETZT Moment.
  • Die Empathie im Umgang mit unseren Mitmenschen führt soweit, dass wir körperlich und neuronal mit dem Mitmenschen in Verbindung zu sein scheinen. Dies meint, dass die Beobachtung von Schmerzen bei unseren Mitmenschen im Gehirn in den Regionen zur Erregung führt, die für Schmerzwahrnehmung verantwortlich sind. Dadurch ist deutlich, dass wir uns selbst schaden, wenn wir auf Kosten von unseren Mitmenschen im Markt agieren. Es müsste also ein gemeinschaffendes Wirtschaftssystem etabliert werden. Insbesondere führt das auch dazu, dass Jeder für sein eigenes Caring-Ökosystem verantwortlich sein muss.
  • Da wir also mit unseren Mitmenschen in Verbindung stehen, können wir auch durch aktive Hineinversetzen in den Mitmenschen dessen Wahrnehmung und Perspektive erkennen. Dies müssten wir öfter bewusst anwenden, um ggf. Entscheidungen besser und nachhaltiger treffen zu können. Die Anpassung unserer Intention an die sich ändernde Intention und Situation unseres Umfelds wird also immer wichtiger und schneller. Als Führungskraft muss ich also sehr wach und aufmerksam für solche Veränderungen am Umfeld sein.
  • Auch die Verbindung zwischen Körper und Geist wurden per Experiment verdeutlicht. Die Abwehrreaktion einer Gruppe Meditierender Menschen war signifikant höher als bei der Kontrollgruppe bei gleicher Impfung (ohne Meditation).
  • „Freiheit heisst das Recht zu haben, Verantwortung zu übernehmen!“
  • „Wahrnehmung ist Voraussetzung für Gestaltung!“
  • Wenn frühere Generationen noch Erkenntnis und Selbstversorgung als zentrale Generationsaufgabe hatten, ist die heutige Generationsaufgabe die „Weltversorgung“. D.h. Ich arbeite nicht mehr im Garten um meine Familie zu ernähren, sondern der moderne Mensch arbeitet als kleiner Teil eines internationalen Dienstleistungsnetzwerks und nur selten arbeiten wir alleine für persönliche, eigene Belange. Altruismus ist dadurch ein Erfolgsfaktor geworden.
  • Arbeiten ohne den Sinn zu sehen macht krank. Es gilt also heute aus der Informationsmenge den Fokus vom Wie? Auf das Wozu? Zu lenken. Durch Klärung der Intention und die authentische Kommunikation kann ich als Einzelner Wirkung in meinem Umfeld erzeugen.

Jetzt noch ein paar Punkte aus der anschließenden Diskussion im Kinosaal:

  • „Der Wurm soll nicht dem Angler, sondern dem Fisch schmecken!“ – Wir müssen uns am Markt ausrichten. Wenn der Markt auf Kooperation und Zusammenarbeit pocht, müssen wir Altruismus zeigen, um im Markt bestehen zu können.
  • „Die Medien schauen zu sehr auf die 140 Zeichen von Donald Trump. Wir alle sollten unseren Blick auf die Menschen legen, die im Hintergrund die eigene Welt zum Guten verändern und damit zum Vorbild werden.“
  • Führung durch Druck führt nicht mehr zum Erfolg. Unternehmer müssen durch Sog dafür sorgen, dass Mitarbeiter aus eigenem Antrieb folgen.
  • Mitarbeiter müssen der Zweck des Unternehmens sein, nicht nur das Mittel. Herr Werner hat dieses Bild auch auf Liebesbeziehungen angewendet: Wenn Sie für Ihren Partner nur das Mittel und nicht der Zweck der Beziehung sind, ergreifen Sie sofort die Flucht!
  • „Arbeit ist unbezahlbar. Einkommen ermöglicht Arbeit!“ Nur so kann ich Mitarbeiter finden, die nicht wegen des Geldes sondern wegen des Unternehmensziels etc arbeiten.
  • „Auf Erfolg muss Veränderung folgen!“ – Es darf nicht um reines Wachstum gehen, sondern um Entwicklung. Egal welches Unternehmen, es muss im Moment der Erfolgs auch die eigene Position hinterfragen, um nicht von dem sich ändernden Umfeld verschlungen zu werden.

Mein Fazit

Ich persönlich fand den Film interessant, auch wenn ich als Agiler Coach weite Teile des Wertesystems in meiner täglichen Arbeit wissen darf. Einige Passagen zum Thema Bewusstsein, Mindfulness und Meditation waren mir zu esoterisch. Leichteren Zugang kann man mit dem Buch „Search Inside Yourself“ (Amazon Link) finden, welches von Technikern für Techniker verfasst wurde. Jedoch hat mich insbesondere das inspirierende und begeisternde Auftreten von Herrn Werner wirklich beeindruckt. Aber auch ohne die Protagonisten im Kino lohnt sich der Besuch.

Ein toller Abend, der sicher viele Anwesende inspiriert hat.

 

Wer ähnliche Gedanken ganz ohne den Mindfulness Aspekt sehen möchte, sollte sich unbedingt diesen Artikel ebenfalls durchlesen.

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Armin Schubert

Agiler Coach

Nach einigen Jahren in verschiedenen Führungspositionen habe ich 2012 Scrum kennengelernt und arbeite seit dieser Zeit als ScrumMaster und Agile Coach. Seit 2013 bin ich Geschäftsführer der Emendare GmbH&Co. KG und helfe Teams, Produkten und Unternehmen beim Einsatz von agilen Werten und Methoden. Insbesondere auf der Beziehungsebene des Teams sehe ich das größte Potential um positive Kräfte zu entfesseln.

armin.schubert@emendare.de

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Mein ehemaliger Arbeitskollege und Freund Jochen Lillich hat mich vor mehreren Jahren auf Randy Pauschs Video „The last lecture“ aufmerksam gemacht. Wer das Video ( Randy Pausch Last Lecture: Achieving Your Childhood … – YouTube ) noch nicht gesehen hat, sollte das dringend nachholen. Voller Energie, Überraschungen und Inspiration für den eigenen, vielleicht nicht immer geraden und nach Plan verlaufenden Lebensweg.

Dieses Video hatte mich damals wirklich lange beschäftigt und mit Impulsen versorgt.

Jetzt hat Jochen schon wieder zugeschlagen. In seinem Blog ( http://jochen.lillich.co/) macht er auf einen aktuellen Vortrag von Simon Sinek aufmerksam.

 

 

Simon Sinek spricht hier 30 Minuten über versch. Probleme/Perspektiven der sog. „Millenials“ also den Menschen, die nach 1984 geboren wurden. Und im Zuge dessen beschreibt er sehr viele Punkte, die deutlich Resonanz mit mir haben.

Sehr viele Punkte im Video bestätigen Dinge, die ich in meiner täglichen Arbeit beobachten kann.

  • Ich kann nicht beurteilen ob die Anzahl der Berufsanfänger, die wenig Selbstbewusstsein haben steigt. Aber ich kann sehen, dass diese Unsicherheit und auch die verzerrte Selbstwahrnehmung bei einigen Berufsanfängern in meinen Kundenteams vorhanden sind.
  • Dass in der heutigen Zeit die Sofort-Belohnung zu einem Problem wird, kann ich auch an mir selbst feststellen. Es treffen so viele Informationen und Entscheidungen in kurzer Zeit ein, dass nicht selten die langfristiger angelegten Themen auf der Wartebank versauern müssen… nur um Platz zu machen für Themen die schneller zum kleineren Erfolg führen. Das sich dies auch auf Familie, Alkoholkonsum und Konflikt- und Sozialkompetenz auswirkt ist nicht weiter überraschend. Dies hatte schon Randy Pausch (siehe obiges Video) in seinem Vortrag als „Mauer“ aufgeführt. Manche Dinge müssen schwierig sein, damit sich auch erstrebendwert sind und wir uns daran „reiben“ müssen. Das Beziehungen privater Natur genau wie die erfolgreiche Karriere in einem Team viel Arbeit, Zeit und Energie kosten, ist leider im Zeitalter dieser Sofort-Belohnung nicht mehr transparent und führt zu Job-Unsicherheit, Depression und Motivationsverlust.
  • Leider kommen die Millenials in einer Zeit zu Tage, in der die Umwelt um sie herum extrem schnellebig und sehr auf finanziellen, kurzfristigen Erfolg ausgerichtet ist. Somit kommen haben die Millenials „schlechte Karten“ und wir müssen alle daran arbeiten uns gegenseitig zu helfen.
  • Als kleinen Einschub schildert er „Ghosting“, also das Vorgehen beim Beenden einer Beziehung nicht das Trennungsgespräch zu führen sondern einfach alle Kommunikationskanäle abzubrechen und somit dem finalen Konflikt zu entgehen. Sehr einfach für den, der diese Vorgehensweise wählt und offensichtlich nur noch sehr wenig Konfliktkompetenz aufweist. Sehr schwer für den ehemaligen Partner, der sich sorgt, keinen Abschluss findet und unnötig lang intensiv belastet wird.
  • Er betont sehr deutlich dass Firmeninhaber sich an die alten Verantwortungsmuster erinnern sollten, in der ein Unternehmer nicht nur für den wirtschaftlichen Erfolg der Firma und das eigene Konto verantwortlich war, sondern in der er auch aktiv die Verantwortung für die Mitarbeiter und deren Familien, die Umwelt und die Politik übernahm.
  • Am Schluss benutzt er als Trennungsbild zwei verschiedene Spielweisen. Das Endliche Spiel ist nach bestimmten Bedingungen zu Ende und es kann ein Sieger festgelegt werden. So z.B. Fussball, bei dem nach 90 oder 120 Minuten die Mannschaft als Sieger vom Feld geht, die die meisten Tore geschossen hat. In dieser Spielweise, relativ zum Konkurrenten, werden taktische Entscheidungen getroffen. Beim Endlosen Spiel, welches für die meisten Firmen die passende Perspektive darstellt, geht es weniger um den Vergleich mit dem Konkurrenten sondern mehr um die stetige Verbesserung, kontinuierliches Lernen und die langfristige Nachhaltigkeit in den Entscheidungen. Hier werden strategische Entscheidungen getroffen. Dieses Gedankenbild liegen meines Erachtens sehr nahe am agilen Manifest und der Arbeit der meisten Scrum Teams.
  • Und auch seine Schlussaufforderungen erinnert mich sehr an die Rolle des ScrumMasters: Wenn Ihr ein gesundes, fröhliches und erfolgreiches Leben führen wollt, dann kümmert Euch um die Menschen um Euch herum!

In diesem Vortrag hat Simon Sinek einige Bilder verwendet, die mich wirklich inspiriert haben und ich möchte Euch einladen, dieses Video ebenfalls zu geniessen.

Zum Abschluss möchte ich noch kurz auf den Talk hinweisen, der Simon Sinek fast schon berühmt gemacht hat. Sein fantastischer Talk im Rahmen von TED : „Start with why“ ( https://youtu.be/sioZd3AxmnE )

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Armin Schubert

Agiler Coach

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Vor einer Woche hat mich Dominik von „Mein Scrum ist kaputt“ angesprochen ob ich nicht Lust hätte mal wieder einen Podcast zu machen.

Er hatte Fragen zur ScrumMaster-Ausbildung  und da ich in der ersten Gruppe dieser Ausbildung teilgenommen habe, dieses Thema mir sehr am Herzen liegt konnte ich natürlich nicht NEIN sagen.

Wer also Interesse hat sich über meine Sicht und Erfahrungen zum Thema ScrumMasterAusbildung bei Emendare kann jetzt sehr einfach den Podcast hören.

Falls nach den 40 Minuten zum Thema ScrumMaster Ausbildung zu Inhalt, Coaches und Teilnehmern noch Fragen sein sollten, freue mich schon jetzt auf die Kommentare hier im Blog. Natürlich helfe ich auch gerne bei Fragen zu unseren anderen Trainings und Workshops.

 

Riesen Dankeschön an Dominik, der sich in die Technik Probleme mit dem Podcast gestürzt hat.

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Ich hatte am 16.01.2017 die Chance mein Thema „Respekt&Timeboxing in der Moderation“ im Rahmen des Agile Montags Mannheim vorzustellen.

Danke an dieser Stelle für die tollen Fragen und das viele positive Feedback von den Teilnehmern. Hier gibts wie versprochen auch das Fotoprotokoll.

Sollte ich irgendetwas vergessen haben, bitte einfach nachfragen, ich werde das dann umgehend ergänzen.

 

Fotoprotokoll.pptx

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Auf dem Scrum Gathering in München 2016 fand neben der eigentlichen Konferenz mit ca. 600 Kollegen und Kolleginnen aus dem agilen Umfeld auch die Gründung des German Chapters der Scrum Alliance statt. D.h. ab jetzt gibt es einen eigenständigen Verein für den deutschsprachigen Raum, in dem die Agilisten sich austauschen können.

Um diesen Startpunkt gebührend zu feiern, gab es ein kleines Essen im Kreis der Kollegen.

In Rahmen dieser kleine Party hatten wir uns über viele Themen unterhalten und eines davon hatte sehr viel Resonanz. Zufälligerweise war auch Dominik Ehrenberg in diese Diskussion eingestiegen.

Naja eines führte zu anderen … und jetzt:

Gibt es einen Podcast in dem wir uns zu meiner grossen Freude (es war das erste Mal, dass ich an einem Podcast mitwirken durfte…) über das Thema „Was macht einen guten Agile Coach aus ?“ ausgetauscht haben. Dominik Ehrenberger macht zusammen mit Sebastian Bauer schon seit einiger Zeit einen Podcast rund um agile Themen und dort gibts jetzt auch eine Folge mit mir als Gast.

(Klickt einfach auf die Grafik und landet bei den Kollegen… )

Logo "mein Scrum ist kaputt" Podcast

 

Ich möchte mich herzlich für dieses spassige Experiment bedanken und würde mich freuen, noch mal dabei sein zu dürfen.

 

Update:

Mittlerweile hat Marianne unseren Podcast angehört und dabei ein paar Notizen gemacht. Die möchten wir Euch natürlich auch zur Verfügung stellen:

PodcastSketchnoteMarianneRady

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Im Rahmen der Scrum User Group Karlsruhe waren wir zum Thema „Respekt, Timeboxing und Meetingkultur“ im Hause Citrix Online GmbH zusammen gekommen.

Wie versprochen möchte ich an dieser Stelle das Fotoprotokoll nachliefern: Download PDF (11MB)

Danke an alle, die mir Fotos und Rückmeldungen zum Vortrag  zugeschickt haben !

Das Titelfoto ist übrigens von Thomas  Krause.

Ich danke für einen spannenden Abend und freue mich auf weiteren Austausch zu diesem Themenkomplex!

 

Armin

 

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