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Kommunikation in Scrum (Teil 6)

Gerade als agiler Coach ist man in den facettenreichsten Unternehmen unterwegs. So unterschiedlich diese Unternehmen zu sein scheinen, haben sie doch eines gemeinsam: Sie benötigen eine Veränderung.

Da liegt es am Coach herauszufinden, wo die genauen Ursachen für die aktuellen „Unebenheiten“ in einem Unternehmen liegen. Es ist so, dass jedes Unternehmen für sich eine andere Kultur lebt. Da stellt sich die Frage: wie tief ist diese Kultur in den Köpfen der Mitarbeiter verankert? Was für konkrete Auswirkungen hat die Kultur auf die Menschen?

Eins der wichtigsten Skills eines Coachs ist die Flexibilität sich auf komplexe Situationen einstellen zu können. Es heißt oft, dass er versuchen sollte, Sachverhalte objektiv zu betrachten. Ist aber eine Sichtweise letztlich nicht immer subjektiv? Ist man demnach nicht immer ein Teil des Systems? Am Ende beeinflusst ein Coach immer das System indem er agiert. Was er aber machen kann, ist zu erkennen wie er auf ein System einwirkt. So kann er mit Vorsicht, kontrollierter und einer bewussten Haltung auf Situationen eingehen.

So komme ich nun zum Ende meiner Serie „Kommunikation in Scrum“. Selbstverständlich konnte ich nicht alle relevanten Themen in diesem Gebiet abdecken. Allerdings ist der Versuch einen tieferen Einblick in die Wichtigkeit und Komplexität von Kommunikation zu bekommen niemals falsch.

Eure Andrea, ScrumMaster bei der Emendare GmbH & Co. KG

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